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Ernährungstrends: Vom Überfluss zum bewussten Leben

Sprachniveau A2

Längst haben sich Trendforscher mit dem Thema Nahrung und Essen beschäftigt - mit einigen interessanten Entwicklungen. Die Deutschen entsorgen jedes Jahr 20 Millionen Tonnen Lebensmittel. Mit den Abfällen Europas könnte man alle Hungernden der Erde zweimal ernähren, schreiben Stefan Kreutzberger und Valentin Thurn in ihrem Buch "Die Essensvernichter". Das Thema wird in allen Medien heiß diskutiert.

Flexitarier zeigen Verantwortung

Eine Entwicklung ist die Selbstbeschränkung, wie sie die sogenannten Flexitarier demonstrieren. Sie verzichten nicht völlig, aber an mehreren Tagen in der Woche auf Fleisch. So wollen sie unter anderem ein Zeichen setzen gegen die Massentierhaltung.

Selber machen

Selbstgemachtes wird immer wichtiger. Denn die vielen meist unbekannten Zusatzstoffe und vor allem viel zu viel Zucker führen dazu, dass Frauen wie Männer Selbstgekochtes schätzen – „Hausgemachtes“ wie Brot, Marmelade, Kuchen, ja sogar Liköre haben einen besonderen Wert.

Weniger wegwerfen

Das Mindesthaltbarkeitsdatum steht auf allen Lebensmittelverpackungen. Die meisten Menschen werfen das Nahrungsmittel weg, wenn das Datum überschritten ist. Doch sehr viele Lebensmittel halten viel länger. Das ist inzwischen wissenschaftlich bewiesen.

Der kommende Trend ist ein sorgfältiger Umgang mit Nahrungsmitteln. Weniger wegwerfen, nach Bedarf einkaufen – auch direkt beim Erzeuger und eine gute Resteverwertung setzen sich immer mehr durch.

Frage A2:

  • Womit beschäftigen sich Trendforscher?

Text und Antworten in der Community


Sprachniveau B2

Längst haben sich Trendforscher mit dem Thema Nahrung und Essen beschäftigt - mit einigen interessanten Entwicklungen für die kommenden Jahre. Die Deutschen entsorgen jedes Jahr 20 Millionen Tonnen Lebensmittel. Mit den Abfällen Europas könnte man alle Hungernden der Erde zweimal ernähren, schreiben Stefan Kreutzberger und Valentin Thurn in ihrem Buch "Die Essensvernichter". Das Thema wird in allen Medien heiß diskutiert. Und dann fassen die Menschen besonders gerne zu Beginn eines neuen Jahres gute Vorsätze. Einer davon heißt „gesünder und bewusster essen, vor allem weniger Fleisch“.

Flexitarier zeigen Verantwortung

Eine Entwicklung ist die Selbstbeschränkung, wie sie die sogenannten Flexitarier demonstrieren. Sie verzichten nicht völlig, aber an mehreren Tagen in der Woche auf Fleisch. So wollen sie unter anderem ein Zeichen setzen gegen die Massentierhaltung und den Lebewesen Respekt erweisen.

Selber machen

Selbstgemachtes wird immer wichtiger. Denn die vielen meist unbekannten Zusatzstoffe und vor allem viel zu viel Zucker führen dazu, dass Frauen wie Männer Selbstgekochtes schätzen – „Hausgemachtes“ wie Brot, Marmelade, Kuchen, ja sogar Liköre haben einen besonderen Wert. Kochen ist „in“, was auch die vielen Kochshows im Fernsehen belegen.

Weniger wegwerfen

Das Mindesthaltbarkeitsdatum steht auf allen Lebensmittelverpackungen. Die meisten Menschen werfen das Nahrungsmittel weg, wenn das Datum überschritten ist. Doch sehr viele Lebensmittel halten viel länger. Ein wissenschaftlicher Test zeigte, dass ein Joghurt, bei dem über ein Jahr das Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen war, keine gesundheitsschädlichen Keime enthielt. Bei der intakten Verpackung haben sich gar keine Keime gebildet.

Der kommende Trend ist ein sorgfältiger Umgang mit Nahrungsmitteln. Weniger wegwerfen, nach Bedarf einkaufen – auch direkt beim Erzeuger und eine gute Resteverwertung setzen sich immer mehr durch.

Fragen B2: 

  • Was bedeutet eine gute Restverwertung? Was machen Flexitarier?

Text und Antworten in der Community

Januar 2015

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