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200 Jahre Fahrrad

Sprachniveau A2

72 Millionen Fahrräder sollen in Deutschland rollen. So haben über 80 Prozent aller Einwohner in Deutschland ein Zweirad. Damit ist das Fahrrad beliebter als das Auto.

Am Anfang war das Fahrrad ein Laufrad

Ein erstes Modell erfand im Jahr 1817 Karl Freiherr von Drais aus Mannheim. Doch damals gab es noch keine Pedale, Ketten oder eine Gangschaltung. Das Rad von Karl Drais war ein Laufrad aus Holz. Es hatte einen Sattel und Räder, das Vorderrad ließ sich bewegen. Um vorwärts zu kommen, musste man sich mit den Füßen abstoßen

Das Fahrrad ist gut für die Umwelt

Fahrräder schonen die Umwelt, denn sie verschmutzen  die Luft nicht mit Abgasen. Experten schätzen: In den großen Städten kann man bis zu 30 Prozent der Fahrten mit dem Rad anstatt mit dem Auto erledigen. Wer jeden Tag mit dem Auto zur Arbeit fährt und wieder nach Hause, spart bei zehn Kilometern täglich jedes Jahr rund 350 Kilogramm CO2-Emissionen. 

Fahrräder halten fit. Denn wer viel mit dem Auto fährt, bewegt sich zu wenig. Forscher haben ausgerechnet: Wer kurze Autofahrten mit dem Fahrrad erledigt, lebt länger. Regelmäßiges Radfahren erhöht die Lebenserwartung um 3 bis 14 Monate.  

E-Bikes erobern die Straße

Das Fahrrad ist so beliebt wie nie, und das Fahren wird leichter. Die Elektrotechnik macht es möglich: Mit so genannten E-Bikes trauen sich auch weniger sportliche Menschen auf die Straße. E-Bikes haben in Deutschland einen Marktanteil von etwa 10 Prozent am gesamten Fahrradmarkt.

Fragen A2:

  • Wann wurde das erste Fahrrad gebaut?
  • Wie nennt man das Fahrrad auch?
  • Was  brauchen Fahrräder nicht?

Sprachniveau B2

72 Millionen Fahrräder sollen in Deutschland rollen. Über 80 Prozent aller Einwohner in Deutschland besitzen also ein Zweirad. Damit ist das Fahrrad beliebter als das Auto – wer hätte das gedacht im Autoland Deutschland.

Am Anfang war das Fahrrad ein Laufrad

Ein erstes Modell erfand im Jahr 1817 der Mannheimer Forstbeamte Karl Freiherr von Drais. Doch damals war man noch weit entfernt von Pedalen, Ketten oder einer Gangschaltung. Das Rad von Karl Drais war ein Laufrad aus Holz, auch Draisine genannt nach seinem Erfinder. Es hatte einen Sattel und Räder, das Vorderrad ließ sich bewegen. Um vorwärts zu kommen, musste man sich mit den Füßen abstoßen. Erst rund 50 Jahre später hat der Franzose Pierre Michaux den Pedalantrieb beim Fahrrad erfunden.

Das Fahrrad ist gut für die Umwelt

Karl Drais wäre sicher stolz auf seine Erfindung, wenn er die Entwicklung des Fahrrades heute gekannt hätte. Fahrräder schonen die Umwelt, denn sie verpesten nicht die Luft mit Abgasen und schädigen nicht durch Lärm. Experten schätzen, dass in den großen Städten bis zu 30 Prozent der Fahrten mit dem Auto auf den Radverkehr umgestellt werden könnten. Wer also mit dem Auto zur Arbeit fährt und wieder nach Hause, spart bei zehn Kilometern täglich jedes Jahr rund 350 Kilogramm CO2-Emissionen. 

Jeder Deutsche fährt nur 300 Kilometer jährlich mit dem Fahrrad, das hat der Verkehrsclub Deutschland ausgerechnet. Bei 1.000 Kilometer jährlich – so viel fahren die Niederländer – ließen sich pro Jahr zehn Millionen Tonnen CO2 einsparen. 

Fahrräder halten fit. Denn wer viel mit dem Auto fährt, bewegt sich zu wenig. Forscher haben ausgerechnet: Wer kurze Autofahrten mit dem Fahrrad erledigt, lebt länger. Durch regelmäßiges Radfahren erhöht sich die Lebenserwartung um 3 bis 14 Monate.  

E-Bikes erobern die Straße

Wo geht die Reise hin? Das Fahrrad ist so beliebt wie nie, und das Fahren wird leichter. Die Elektrotechnik macht es möglich: Mit so genannten E-Bikes trauen sich auch weniger sportliche Menschen auf die Straße. E-Bikes haben in Deutschland einen Marktanteil von etwa 10 Prozent am gesamten Fahrradmarkt.

Fragen B2:

  • Wer hat das Fahrrad erfunden?
  • Wie gut sind Fahrräder für die Umwelt?
  • Wie viele Kilometer fahren die Deutschen im Jahr mit dem Fahrrad?
  • Warum ist Fahrradfahren so gesund?
  • Wer traut sich mit dem E-Bike auf die Straße?

März 2017

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Kommentare

Sigrid Born
12. Juli 2017

Danke, Tobias, für den Hinweis. Ist geändert.

Viele Grüße
Sigrid

Tobias
11. Juli 2017

Da das Rad "auch Draisine genannt" wurde, hieß der Erfinder wohl eher Karl Drais.
Im Text steht mehrmals Karl Dais.

Natalya Stolyarenko
12. März 2017

Die Information finde ich sehr gut! Das passt super zu meinem Unterricht über Entdeckungen, Erfindungen und Forschung in Deutschland! Der Text ist informativ, zugänglich für meine Kursteilnehmer. Danke für solchen nutzlichen Unterrichtsstoff!

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