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Wie sauber sind Deutschlands Gewässer?

Sprachniveau A2

Endlich Sommer, endlich baden! Aber wie gut ist die Wasserqualität? „Ausgezeichnet“ badet man zum Beispiel in Berlin im Wannsee. Ein beliebter Badeort mit vielen Stränden und Wassersport ist Deutschlands größter See, der Bodensee, ganz im Süden. 

Qualität der Badegewässer wird geprüft

2016 gab es in Deutschland 2.292 Badegewässer, die meisten sind Seen. Sie werden überwacht, dazu gibt es eine europäische Richtlinie. Die Untersuchungen achten dabei vor allem auf Darmbakterien, die krank machen. Fast alle geprüften Badegewässer – 98 Prozent – erfüllen die EU-Richtlinie

Blaue Flagge für Nachhaltigkeit

Im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern im Nord-Osten gibt es sehr viele Seen. Hier sind die Bedingungen für die Umwelt besonders gut. An 34 Stränden und Sportboothäfen weht eine Blaue Flagge. Sie ist ein Zeichen für nachhaltigen Tourismus. Die Auszeichnung gilt für ein Jahr.

Nord- und Ostsee belastet

Ein Bericht des Umweltbundesamtes zeigt: Die Qualität des Wassers an der Nordsee und an der Ostsee ist leider nicht so gut. Alle fünf Jahre wird hier getestet. 

Die Belastungen stammen vor allem aus der Landwirtschaft. Hier macht der Stickstoff aus Düngemitteln Probleme. Das führt zu einem starken Wachstum von Algen. Dadurch haben die Lebewesen im Wasser nicht genug Sauerstoff.

Fragen A2:

  • Was kann man im Wasser tun?
  • Welche Qualität wird geprüft?
  • Welche Stoffe aus der Landwirtschaft machen Probleme?

Sprachniveau B2

Endlich Sommer, endlich baden! Am schönsten ist das natürlich im Meer oder in einem See. Aber wie gut ist die Wasserqualität? „Ausgezeichnet“ badet man zum Beispiel in Berlin im Wannsee. Ein beliebter Badeort mit vielen Stränden und Wassersport ist Deutschlands größter See, der Bodensee, ganz im Süden. Beliebt bei den Münchnern ist der Starnberger See oder der Tegernsee.

Qualität der Badegewässer wird geprüft

Es muss also nicht Spanien oder Italien sein, wenn man Badeurlaub möchte. 2016 gab es in Deutschland 2.292 Badegewässer, die meisten sind Seen. Sie werden nach einer in ganz Europa gültigen Richtlinie überwacht. Und sie sind fast alle sehr gut. Die Untersuchungen achten dabei vor allem auf zwei Darmbakterien, die krank machen. Allerdings spielen andere Aspekte wie Müll am Strand bei der Untersuchung keine Rolle.

Insgesamt gibt es zwischen 15.000 und 30.000 Gewässer in Deutschland von über einem Hektar. Sie werden aber nicht alle geprüft. Fast alle geprüften Badegewässer – 98 Prozent – erfüllen die Anforderungen der EU-Richtlinie. Knapp 91 Prozent der Badegewässer erfüllen sogar die strengeren Anforderungen für ausgezeichnete Qualität – darunter der Wannsee.

Blaue Flagge für Nachhaltigkeit

Im nordöstlichen Bundesland Mecklenburg-Vorpommern, wo es sehr viele Seen gibt, sind die Bedingungen für die Umwelt besonders gut. An 34 Stränden und Sportboothäfen weht eine Blaue Flagge. Sie ist ein Zeichen für nachhaltigen Tourismus. Die Auszeichnung gilt für ein Jahr.

Man bekommt sie übrigens nur, wenn bestimmte Anforderungen erfüllt sind, zum Beispiel ein Umweltmanagement. Dazu gehört auch die Entsorgung der Abfälle und Abwässer.

Nord- und Ostsee belastet

Ein Bericht des Umweltbundesamtes zeigt: Die Qualität des Wassers an der Nordsee und an der Ostsee ist leider nicht so gut. Alle fünf Jahre wird hier getestet. Die Belastungen stammen vor allem aus der Landwirtschaft. Es sind die Düngemittel, die Sorgen bereiten. Die Stickstoffe führen zu einem starken Wachstum von Algen.  Diese nehmen den Wasserlebewesen den Sauerstoff.

Fragen B2: 

  • Wo kann man in diesem Sommer unbesorgt baden?
  • Wie viele Gewässer werden überwacht?
  • Worauf achten die Untersuchungen?
  • Wofür steht die Blaue Flagge?
  • Wie oft wird die Wasserqualität an Nord- und Ostsee geprüft?

Juni 2017

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Kommentare

arniker hamsa
21. Juni 2017

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