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Auf die sanfte Tour – Ökotourismus

Sprachniveau A2

Ökotourismus contra Massentourismus

Ökologischer Tourismus, kurz Ökotourismus, ist ein umweltfreundlicher Tourismus. Seit Ende der 1980er Jahre ist das Konzept bekannt. Ökotourismus ist nachhaltig und trägt zur Finanzierung des Schutzes der Natur bei.
Der Massentourismus, so heißt es im Lexikon der Nachhaltigkeit, wird seit Anfang der 1980er Jahre von den Umwelt- und Naturschutzverbänden kritisiert, denn er verursacht Umweltbelastungen. Das gilt vor allem dann, wenn Millionen Menschen mit Auto oder Flugzeug verreisen. Der Anteil des weltweiten Tourismus an den Treibhausgasemissionen beträgt ca. 9 Prozent.

Brandenburg und seine geschützten Naturlandschaften

Beim ersten Bundeswettbewerb Nachhaltige Tourismusregionen 2012/13 war die Uckermark im Nordosten Brandenburgs die Siegerregion. Hier dreht sich alles um das Erleben von Natur. 60 Prozent der Fläche sind als „Nationale Naturlandschaften“ geschützt. Hierzu gehören der Nationalpark Unteres Odertal, ein Biosphärenreservat und ein Naturpark mit Anschluss an die Mecklenburgische Seenplatte.

Tourismus in den Alpen

Im Ökotourismus arbeiten Tourismus und Naturschutz zusammen. Im Alpenraum als eine der größten Tourismusregionen der Welt sind vor allem die Skiregionen mit ihren riesigen Liftanlagen typisch für den Massentourismus. Doch die Einnahmen garantieren den Alpenbewohnern ein wichtiges Einkommen. Hier sind sinnvolle Konzepte gefragt, etwa wie Shuttle-Services, damit man auf das Auto verzichten kann. Im Lesachtal in Österreich sind zum Beispiel Bettenburgen ein Tabu, die Häuser unterliegen strengen Vorschriften. Die Gebäude sind beschränkt auf Erdgeschoss, ersten Stock und Dachgeschoss.

Fragen A2:

  • Was bedeutet Ökotourismus?
  • Welche Folgen hat der Massentourismus?
  • Wer kooperiert beim Ökotourismus miteinander?

Text und Antworten in der Community


Sprachniveau B2

Ökotourismus contra Massentourismus

Ökologischer Tourismus, kurz Ökotourismus ist umweltfreundlicher oder umweltverträglicher Tourismus. Häufig beinhaltet solch eine Reise auch das Erleben in der Natur wie Wandern oder Radfahren. Seit Ende der 1980er Jahre ist das Konzept bekannt. Ökotourismus ist nachhaltig und trägt zur Finanzierung des Schutzes der Natur bei.

Der Massentourismus, so heißt es im Lexikon der Nachhaltigkeit, wird seit Ende der 1980er Jahre von den Umwelt- und Naturschutzverbänden kritisiert, denn er verursacht Umweltbelastungen. Das gilt vor allem dann, wenn Millionen Menschen mit Auto oder Flugzeug verreisen. Der Anteil des weltweiten Tourismus an den Treibhausgasemissionen beträgt ca. 9 Prozent.

Brandenburg und seine geschützten Naturlandschaften

Ökotourismus sollte immer umweltverträglich sein. Der „sanfte“ Tourismus plant beispielsweise schon die umweltfreundliche Anreise mit der Bahn ein.  Beim ersten Bundeswettbewerb Nachhaltige Tourismusregionen 2012/13 war die Uckermark, im Nordosten Brandenburgs gelegen, die Siegerregion. Hier dreht sich alles um das Erleben von Natur. 60 Prozent der Fläche sind als „Nationale Naturlandschaften“ geschützt. Hierzu gehören der Nationalpark Unteres Odertal, ein Biosphärenreservat  und ein Naturpark mit Anschluss an die Mecklenburgische Seenplatte.

Tourismus in den Alpen

Im Ökotourismus kooperieren Tourismus und Naturschutz. Der Alpenraum ist eine der größten Tourismusregionen der Welt. Vor allem die Skiregionen mit ihren riesigen Liftanlagen und den Autokolonnen sind schlimme Nebenerscheinungen des Massentourismus. Doch die Einnahmen garantieren den Alpenbewohnern ein wichtiges Einkommen, ohne das zum Beispiel viele Bauern gar nicht überleben würden. Hier sind sinnvolle Konzepte gefragt.

Beim sanften Tourismus finden sich zahlreichen Initiativen. So gibt es viele Angebote wie Shuttle-Services, damit man aufs Auto verzichten kann. Das funktioniert beispielsweise in den Orten und Regionen in Deutschland, Österreich, Frankreich, Italien, Slowenien und der Schweiz, die sich zur "Alpine Pearls"-Initiative zusammengeschlossen, wo auch strenge Lärmverordnungen gelten und es keine Industrieanlagen gibt.

Fragen B2:

  • Seit wann gibt es das Konzept des Ökotourismus?
  • Was verursacht der Massentourismus?
  • Was haben die Menschen in der Alpenregion vom Tourismus?
  • Was sollte Ökotourismus immer sein?
  • Was für Angebote gibt es, damit man auf das Auto verzichten kann? 

Text und Antworten in der Community

Mai 2015

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Kommentare

Ljubow Iwanowa
26. März 2017

1.Der Ökotourismus gibt es seit Ende der 1980-er Jahren.
2. Der Massentourismus verursacht die Umweltbelastung.
3. Sie haben ein wichtiges Einkommen.
4. Im Ökotourismus sollte immer Tourismus und Naturschutz kooptrieren.
5. Es gibt viele Angebote wie Shuttle-Services, damit man auf das Auto verzichten kann.

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