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Schrebergärten – eine idyllische Gemeinschaft

Sprachniveau A2

Kleingärten gibt es seit über 200 Jahren überall in Deutschland. Sie liegen meistens am Rande der Stadt und man baut hier privat Obst, Gemüse und bunte Blumen an. Besonders nach dem Zweiten Weltkrieg, als Nahrungsmittel knapp waren, dienten die Kleingärten der Selbstversorgung der Menschen besonders in den Städten.

Kleingärten sind bis zu 400 Quadratmeter groß. Es gibt sogar ein eigenes Gesetz für sie: das „Bundeskleingartengesetz“. Hier ist geregelt, dass mindestens ein Drittel eines Kleingartens zum Anbau von Essbarem wie Gemüse und Obst verwendet werden muss. Es regelt außerdem, wie groß die Parzelle und ein kleines Gebäude - die Laube - sein darf.

Die Gemeinschaft zählt

Heute ist der Anbau von Obst und Gemüse nicht mehr überlebenswichtig. Genauso wichtig ist das Miteinander in der Gemeinschaft. Rund fünf Millionen Menschen nutzen ihren Garten, um gemeinsam in der Natur zu sein, sich über Obst- und Gemüsesorten auszutauschen oder auch gemeinsam zu feiern.Kleingärten gibt es nicht nur in Deutschland. 14 nationale Kleingärtnerorganisationen sind im europäischen Verband „Office International du Coin de Terre et des Jardins Familiaux“ organisiert.

Frage A2:

  • Welches andere Wort benutzt man für "Kleingarten"?

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Sprachniveau B2

Kleingärten gibt es seit über 200 Jahren überall in Deutschland. Sie liegen meistens am Rande der Stadt und man baut hier privat Obst, Gemüse und Zierpflanzen an. Besonders nach dem Zweiten Weltkrieg, als Nahrungsmittel knapp waren, dienten die Kleingärten der Selbstversorgung der Menschen besonders in den Städten.

Kleingärten sind bis zu 400 Quadratmeter groß. Es gibt sogar ein eigenes Gesetz für sie: das „Bundeskleingartengesetz“. Hier ist geregelt, dass mindestens ein Drittel eines Kleingartens zum Anbau von Essbarem wie Gemüse und Obst verwendet werden muss. Es regelt außerdem, wie groß die Parzelle und ein kleines Gebäude - die Laube - sein darf.

Die Gemeinschaft zählt

Heute ist der Anbau von Obst und Gemüse nicht mehr überlebenswichtig. Was genauso zählt ist das Miteinander in der Gemeinschaft. Denn Schrebergärten gibt es nicht einzeln, sie sind immer als Verein organisiert. Rund fünf Millionen Menschen nutzen ihren Garten, um gemeinsam in der Natur zu sein, sich über Obst- und Gemüsesorten auszutauschen oder auch gemeinsam zu feiern. Fast 85 Prozent der Kleingärten sind öffentlich zugänglich und erhöhen auch die Lebensqualität der Städter.

Wichtig ist auch, dass Kleingärten einen wichtigen Beitrag zur Artenvielfalt leisten. Mehr als 2.000 Arten beziehungsweise Sorten finden sich in den deutschen Kleingärten. So können traditionelle Arten und Sorten erhalten werden. Im Vergleich zu städtischen Parks ist die Pflanzenvielfalt weitaus höher. Als Teil eines Biotopnetzwerks helfen sie darüber hinaus Wildtieren in der Stadt zu überleben.

Kleingärten gibt es nicht nur in Deutschland. 14 nationale Kleingärtnerorganisationen sind im europäischen Verband „Office International du Coin de Terre et des Jardins Familiaux“ organisiert.

Fragen B2:

  • Wie nennt man, das Gebäude, das man in einem Kleingarten bauen darf?
  • Wofür sind Kleingärten wichtig?

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Februar 2014

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