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Oh du fröhliche Weihnachtszeit, Geschenkezeit

Sprachniveau A2

Zu Weihnachten gehört die Adventszeit. Schon im antiken Rom wurde die Adventszeit gefeiert. Papst Gregor I. (um 604) hat sie auf vier Sonntage festgelegt. In dieser Zeit sollen sich die Christen auf das Fest der Geburt Christi vorbereiten - Advent bedeutet Ankunft. Davon handelt der Text des bekanntesten deutschen Weihnachtsliedes „Oh du fröhliche, oh du selige, gnadenbringende Weihnachtszeit, Welt ging verloren, Christ ist geboren: Freue, freue dich, Christenheit!“

Weihnachten ist Kommerz

Fröhlich sind vor allem die Händler, denn zu Weihnachten gehören die Geschenke. Für sie ist Weihnachten das wichtigste Fest des Jahres: Dies ist die umsatzstärkste Zeit im deutschen Einzelhandel. Viele erwirtschaften rund ein Viertel ihres Jahresumsatzes im November und Dezember. Fröhlich sind auch die Kinder, deren Eltern sich die teuren Geschenke leisten können: Die beliebtesten Wünsche sind Smartphones und Spielekonsolen. Nach Angaben der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young wollen die Deutschen in diesem Jahr im Durchschnitt 273 Euro ausgeben, 43 Euro mehr als 2012.

Weihnachten ohne Kommerz

Früher gingen die Menschen in dieser Zeit häufig in die Kirche und haben gefastet. Es war eine stille Zeit, eine besinnliche Zeit. Geschenke wurden meistens selber gebastelt. Viele Deutsche Familien denken inzwischen aber auch anders: Oft schenken sich die Erwachsenen nichts mehr gegenseitig. Andere planen nur ein einziges Geschenk oder, dass nur Selbstgemachtes verschenkt werden soll.

Frage A2:

  • Was feiern die Menschen in der Adventszeit?

Text und Antworten in der Community


Sprachniveau B2

Zu Weihnachten gehört die Adventszeit. Schon im antiken Rom wurde die Adventszeit gefeiert. Papst Gregor I. (um 604) hat sie auf vier Sonntage festgelegt. In dieser Zeit sollen sich die Christen auf das Fest der Geburt Christi vorbereiten - Advent bedeutet Ankunft. Davon kündet der Text des bekanntesten deutschen Weihnachtsliedes „Oh du fröhliche, oh du selige, gnadenbringende Weihnachtszeit, Welt ging verloren, Christ ist geboren: Freue, freue dich, Christenheit!“

Weihnachten ist Kommerz

Fröhlich sind vor allem die Händler, denn zu Weihnachten gehören die Geschenke. Für sie ist Weihnachten das wichtigste Fest des Jahres: Dies ist die umsatzstärkste Zeit im deutschen Einzelhandel, viele erwirtschaften rund ein Viertel ihres Jahresumsatzes im November und Dezember. Der Handelsverband Deutschland erwartet für 2013 eine Umsatzsteigerung auf erstmals mehr als 80 Milliarden Euro.

Fröhlich sind auch die Kinder, deren Eltern sich die teuren Geschenke leisten können: Topseller sind Smartphones und Spielekonsolen. Nach Angaben der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young wollen die Deutschen in diesem Jahr im Durchschnitt 273 Euro ausgeben, 43 Euro mehr als 2012.

Weihnachten ohne Kommerz

Früher gingen die Menschen in dieser Zeit häufig in die Kirche und haben gefastet. Es war eine stille Zeit, eine besinnliche Zeit. Geschenke wurden meistens selber gebastelt. Viele Deutsche Familien denken inzwischen aber auch anders: Oft schenken sich die Erwachsenen nichts mehr gegenseitig. Andere planen nur ein einziges Geschenk oder, dass nur Selbstgemachtes verschenkt werden soll. Beliebt ist das Wichteln: Man verlost innerhalb der Familie den Namen eines anderen, so dass nur diese eine Person beschenkt wird und jeder am Ende ein Geschenk bekommt.

Eine weitere Möglichkeit sind Spenden. Viele Menschen spenden das Geld, das für Weihnachtsgeschenke vorgesehen war, an andere, die Not leiden. Zu Weihnachten gibt es unzählige Spendenaufrufe von großen und kleinen Hilfsorganisationen.

Fragen B2:

  • Wie beginnt der Text des bekanntesten deutschen Weihnachtliedes?
  • Wie viel Geld planen die Deutschen Weihnachten 2013 auszugeben?

Text und Antworten in der Community

November 2013

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