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Neue Wege bei der Kommunikation im Agrar- und Ernährungssektor

Erdbeerpflanzen in einem Gewächshaus
© gettyimages/Nicolas Dorsaz

VIRTUAL COFFEE BREAK (Aufzeichnung)

Sprache: Englisch

‚Wie wir gegen Fehlinformationen vorgehen und Vertrauen schaffen können‘

Die Agrar- und Ernährungswirtschaft gehört zu den bedeutendsten Wirtschaftsbereichen: Sie schafft Einnahmen und Arbeitsplätze und versorgt die Bevölkerung mit Nahrungsmitteln. Doch wachsende Sorgen um die Lebensmittelsicherheit, die ökologische Nachhaltigkeit und das Tierwohl setzen die Agrar- und Ernährungsindustrie unter Druck. Informationsstörungen (Information Disorders) können diese Herausforderungen noch verschärfen, denn sie können das Vertrauen der Bevölkerung in die Agrar- und Ernährungswirtschaft untergraben. Aufgrund seiner Komplexität und der Vielfalt der beteiligten Akteure ist der Agrar- und Ernährungssektor besonders anfällig für Informationsstörungen. Fehlinformationen können über verschiedene Kanäle verbreitet werden, etwas über soziale Medien, voreingenommene Nachrichtensender und Aktivist:innen. Sie können schwerwiegende Folgen nach sich ziehen, wie gesundheitliche Risiken für die Bevölkerung, ein verringerten Vertrauen der Verbraucher:innen sowie wirtschaftliche Verluste für die Agrar- und Ernährungsindustrie.

Um gegen Informationsstörungen in der Agrar- und Ernährungsindustrie vorzugehen, bedarf es einer transparenten, unmittelbaren und evidenzbasierten Kommunikation, um Vertrauen und Glaubwürdigkeit zu fördern. Kommunikationssysteme müssen neu gestaltet werden, damit die beteiligten Parteien Zugang zu verlässlichen Informationen erhalten und alle Akteure effektiv miteinander kommunizieren können.

In seiner Präsentation stellt Khondokar Kabir das Konzept von Informationsstörungen (Information Disorder) vor, präsentiert Beispiele und zeigt auf, was wir in diesem Kontext wissen und berücksichtigen sollten. Diese Präsentation ist für alle relevant, die sich für die Agrar- und Ernährungswirtschaft interessieren, einschließlich Wissenschaftler:innen, politischer Entscheidungsträger:innen, Landwirt:innen, Lebensmittelbetrieben und Verbraucher:innen.

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