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Endspurt zur Fußball-WM der Frauen

Das alles waren Veranstaltungen rund um den Fußball: Die Premiere des Stücks „Steffi – ein Sommermärchen“ in Deutschlands bekanntestem Marionettentheater „Augsburger Puppenkiste“, die "Spielfreude-Tour 2011", bei der sich Kinder und Jugendliche selber Fußball spielen können, der Deutsche Jugendfotopreis 2011, dessen Sieger-Fotos vom 27. Juni bis 19. Juli in Berlin ausgestellt wurden und „Slam the WM“ mit den besten deutschen Slam-Poetinnen und -Poeten.

Turnier vor dem Turnier

Auf Tournee war auch das 8. Fußballfilmfestival „11 mm“, das in den WM-Städten eine Auswahl der besten Frauenfußballfilme zeigte. Ebenfalls unterwegs war die Multimedia-Ausstellung „Pionierinnen des deutschen Frauenfußballs“. Beim Vereinswettbewerb „Heimspiel“ konnzen Mädchen-Fußballmannschaften mit Musik-Profis ein eigenes Team-Lied aufnehmen und ein Video drehen. Natürlich wurde auch Fußball gespielt. Zum zweiten Mal traten internationale Frauen-Mannschaften aus Indien, Afghanistan, Ruanda, Israel, Togo, Kamerun und Brasilien gegen eine deutsche Auswahl beim Turnier „Discover Football“ in Berlin an. Das Besondere: sie haben sich nicht durch Punkte und Tore qualifiziert, sondern durch ihr gesellschaftliches Engagement. Spannend wurde es schon eine Woche vor der Eröffnung der WM am 19. Juni, als „Im Abseits“ aus der beliebten „Tatort“-Reihe im Fernsehen gesendet wurde. Zum ersten Mal ermittelte eine Fernsehkommissarin unter Fußballerinnen.

Top 11 für 2011

 

Neu war auch das Buch „Eine für alle, alle für eine: Das Leben ist ein Mannschaftssport“. Autorin ist Shary Reeves, Schauspielerin und Moderatorin, ehemalige Bundesliga-Spielerin, Botschafterin der Stadt Bochum für die FIFA Frauen-WM 2011 und Mitglied der „TOP11 für 2011“. Sie erzählt darin persönliche Geschichten der Spielerinnen der deutschen Nationalmannschaft, wie sie durch großes Können, aber auch Teamgeist und gegenseitige Motivation sieben Mal Europameisterinnen und zwei Mal in Folge Weltmeisterinnen wurden. Sie drückt allen die Daumen, aber zwei von ihnen ganz besonders.“ Ich hoffe, dass Alexandra Popp, sollte sie dabei sein, jede Menge Einsätze bekommt und zum Shooting-Star wird. Auch Dzsenifer Marozsan ist wie Poppi ein Riesentalent. Leider ist sie verletzt ausgeschieden und wäre mein zweiter Tipp gewesen. Gute Besserung! Ich bin mir sicher, dass wir in Zukunft noch viel über sie hören werden.“

Einige Daten und Fakten sind auch unter der Rubrik „Deutsch auf die Schnelle“ in einem Artikel zusammengefasst.

Juli 2011

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Kommentare

Salvador
8. Oktober 2012

Zu bedenken ist auch dass es wesentlich mehr mänliche Fussballer gibt!

salvador
8. Oktober 2012

Ich find Frauenfussball spannend, aber mir fehlt doch einwenig der Biss!

bopf
8. Oktober 2012

Schaust Du auch die Frauenbundesliga?

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