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Mit dem Elektroauto durch die Stadt der Zukunft: Unsere Mobilität verändert sich

Wie sieht der Verkehr in der Zukunft aus? Fahren wir alle mit dem Elektroauto durch die Stadt? In unserer Reihe „Die Welt von Morgen“ zeigen wir diesmal, woran Wissenschaftler und Verkehrsplaner in Sachen Fortbewegung arbeiten.

Das Elektroauto wird kommen. Darüber sind sich die meisten Zukunftsforscher einig. Der Elektro-Antrieb punktet mit zwei großen Vorteilen gegenüber dem Verbrennungsmotor: die Mobilität wird unabhängiger von der Ressource Erdöl und zumindest im Betrieb entstehen keine schädlichen Abgase.

Ausgereift sind Elektroautos allerdings noch nicht. Die Batterien benötigen lange Ladezeiten und besitzen nur eine geringe Reichweite. Doch für den Stadtverkehr ist die Batteriekapazität schon jetzt ausreichend. Smog über den Städten könnte dank der Elektroautos bald der Vergangenheit angehören. Kein Wunder, dass Planer auf das Elektroauto setzen.

Ein Programm der Bundesregierung sieht vor, dass in Deutschland bis 2020 eine Million und bis 2030 sogar sechs Millionen Elektroautos unterwegs sein werden. Angesichts von nur 4.500 Elektroautos im Mai 2012 und bislang geringen Förderprogrammen ist dies ein ehrgeiziges Ziel. In der niederländischen Hauptstadt Amsterdam sind die Planungen konkreter. Dort sollen schon in drei Jahren 10.000 Elektroautos fahren. Als Anreiz bietet die Stadt zahlreiche Vergünstigungen an. Wer ein Elektroauto neu erwirbt, erhält einen finanziellen Zuschuss beim Kauf und darf sowohl die innerstädtischen Parkplätze als auch die etwa 200 Aufladestationen kostenfrei nutzen.

Elektroautos in der Welt von Morgen

Solche Ladestationen unsichtbar zu machen, ist ein Ziel der Fraunhofer-Gesellschaft. Ihre Wissenschaftler forschen an bidirektionalen, induktiven Ladesystemen, die in die Straße gelegt werden. Ihre Vision ist es, die Batterien der Elektroautos als Puffer in das allgemeine Stromnetz zu integrieren. Der Strom soll in Zeiten hoher Stromproduktion in den Autobatterien zwischengelagert werden und bei hoher Nachfrage in das Netz zurückfließen. Die Elektroautos benötigen dafür eine On-Board-Unit (OBU). Sie kann die Informationen über den Ladezustand der Batterie, ihre Kapazität und die Position des Wagens mitteilen.

Das Elektroauto wird intelligent

Geht es nach den Plänen des Deutschen Forschungszentrums für künstliche Intelligenz (DFKI), wird die OBU ein fester Bestandteil in den Fahrzeugen der Zukunft. Die Computer der Elektroautos werden untereinander kommunizieren und sich gegenseitig auf Gefahrenstellen hinweisen. Bei gleicher Reiserichtung können sie sich zeitweilig zu „Road Trains“ zusammenschließen. Die OBU übernimmt die Steuerung und die Fahrer reisen wie Passagiere. Dank besserem Luftwiderstand und Verkehrsfluss wird Energie gespart und das Unfallrisiko minimiert.

Mit Carsharing den Verkehr reduzieren

Die Fraunhofer-Gesellschaft möchte die OBU auch nutzen, um das Carsharing zu optimieren. Die gemeinschaftliche Nutzung von Fahrzeugen wird in Zukunft eine wichtige Rolle spielen. Über ihre Smartphones werden Nutzer in Zukunft sehen können, wo das nächste freie Fahrzeug steht und ob sie mit anderen Nutzern eine Fahrgemeinschaft bilden können.

Noch einmal zurück nach Amsterdam: Hier plant man schon über das Elektroauto hinaus. Langfristig, so das Ziel der Verkehrsplaner, soll der Autoverkehr in der Metropole deutlich reduziert werden. Die ohnehin schon knappen Parkplätze werden schrittweise zu Fahrradwegen oder Grünflächen umgebaut. Ein generelles Tempolimit von 30km/h in der Stadt wird das Autofahren verlangsamen.

Das dient auch dazu, ein Fortbewegungsmittel wieder attraktiver werden zu lassen, das heute in vielen Städten vom Auto verdrängt wird: das Fahrrad.

Dezember 2012

Kommentare

Alumniportal Redaktionsteam
23. Dezember 2013

Dear Tajuddin Noor,
Thank you very much for your comment on the quality issue of electric motorbikes. There are quite a few reviews on electric vehicles that might help with purchasing new products.
Please find some helpful information and reports also on the problem of recharging and disposal of batteries under the following link:
http://en.wikipedia.org/wiki/Electric_motorcycles_and_scooters#Comparison_of_select_production_vehicles

Tajuddin Noor
20. Dezember 2013

I do really agree with this idea of electric car. But I'd experience that I'd electric motorbike. I hoped that it can function always well, but it was only for 3 years from buying, then it can't run again. it's broken and I must sell with very cheap price, because it's only in weighted price. I couldn't imagine if it's for electric car. Another question is, how we can recycle the batteries from electric car? Because it can be then not entvironmental friendly. Please kindly need your advice

NanjundaswamySelvan
15. März 2013

Thanks to german innovative invension which no one is thinking off . Hope the future will be without acid rain and Global warming.

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