DAAD-Alumnus Florian Drücke ist „Persönlichkeit des Jahres“

Dr. Florian Drücke, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes Musikindustrie (BVMI) und DAAD-Alumnus, engagiert sich in besonderer Weise für die deutsch-französische Zusammenarbeit. Anfang Februar 2020 wurde er in Paris als „Persönlichkeit des Jahres“ mit dem Deutsch-Französischen Preis der Kultur- und Kreativwirtschaft ausgezeichnet.

Frankreich ist Drücke seit vielen Jahren verbunden: In Berlin und Toulon studierte er Rechtswissenschaften und schloss sein Studium in Frankreich mit der Maîtrise ab. Im Jahr 2003 führte ihn ein DAAD-Kurzzeitstipendium nach Aix-en-Provence, wo er für seine deutsch-französische Dissertation forschte. „Es war sehr interessant, sich ganz konkret und vertieft mit der juristischen Forschung vor Ort auseinanderzusetzen. Ich bin dabei in der Bibliothek zum Beispiel bis in die Jurisprudenz des frühen 19. Jahrhunderts abgetaucht“, sagt Drücke. „Aber letztlich ist das Inspirierende solcher Blicke über die eigenen Grenzen im besonderen Maß die Auseinandersetzung mit der Kultur des Gastlandes und der Dialog mit den Kollegen.“

2006 kam er als Justiziar zum BVMI und übernahm dort 2010 die Geschäftsführung, 2017 wurde er darüber hinaus zum Vorstandsvorsitzenden des BVMI gewählt. Im Mai 2016 erhielt er zudem einen Ruf in den Deutsch-Französischen Kulturrat berufen, seit Januar 2018 ist er dessen Ko-Präsident.

Den Deutsch-Französischen Preis der Kultur- und Kulturwirtschaft, eine Initiative der Deutsch-Französischen Industrie- und Handelskammer unter Schirmherrschaft des deutschen und des französischen Wirtschaftsministers, erhielt Florian Drücke unter anderem für sein aktives Eintreten für die europäische Urheberrechtsrichtlinie.

Februar 2020