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Bundeskanzler-Stipendien ab sofort auch für Südafrika

Die Alexander von Humboldt-Stiftung lädt mit ihren Bundeskanzler-Stipendien in Zukunft auch angehende Führungskräfte aus Südafrika nach Deutschland ein, um ein Projekt durchzuführen und Kontakte zu knüpfen. Südafrika komplettiert die Gruppe der BRICS-Staaten im Bundeskanzler-Stipendienprogramm. Bislang konnten sich Kandidaten aus Brasilien, Russland, Indien und China bewerben sowie neben diesen Wachstumsstaaten Talente aus den USA.

Das Stipendienprogramm, das unter der Schirmherrschaft der Bundeskanzlerin steht und vom Auswärtigen Amt finanziert wird, ermöglicht jedes Jahr pro Land jeweils bis zu zehn Hochschulabsolventinnen und -absolventen mit ersten Führungserfahrungen, in Deutschland ihr Fachwissen zu vertiefen, neue internationale Erfahrungen zu sammeln und zugleich ihre interkulturellen Kompetenzen zu stärken.

Angehende Führungskräfte aus Südafrika werden sich voraussichtlich erstmals im März 2021 um das Bundeskanzler-Stipendium bewerben können.  Ihre Projekte realisieren die Stipendiatinnen und Stipendiaten als Gast bei einem selbst gewählten deutschen Partner aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Medien, Verwaltung, Gesellschaft oder Kultur. Während des Stipendienjahres vernetzen sich die Stipendiatinnen und Stipendiaten bei gemeinsamen Veranstaltungen, erhalten Einblicke in aktuelle Themen und Entwicklungen Deutschlands und lernen intensiv Deutsch. Neben dem Karriereschub, den der Deutschlandaufenthalt für die Geförderten bedeuten kann, soll das Stipendium sie in ihrer Entwicklung zu erfolgreichen Führungspersönlichkeiten unterstützen.

Februar 2020