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Jetzt bewerben: Förderprogramm CCP Flucht und Migration

Mit dem Förderprogramm CCP Flucht und Migration ermöglicht das ifa die Vernetzung, fachliche Weiterbildung und den Austausch zwischen Akteuren der Flüchtlings- und Migrationsarbeit. Berufstätige und ehrenamtlich Engagierte können sich bewerben.

In diesem Jahr liegt der regionale Fokus auf afrikanischen Ländern entlang der Flucht- und Migrationsrouten zum Mittelmeer. CCP Flucht und Migration ist eine Erweiterung des CrossCulture Programms (CCP) des ifa und wird vom Auswärtigen Amt gefördert.
 
Programm

CCP Flucht und Migration richtet sich an Mitarbeitende in Nichtregierungsorganisationen, Behörden und Organisationen im Bereich Flüchtlingsarbeit und Migration. Teilnehmende Länder im Förderjahr 2017 sind Deutschland, sowie Äthiopien, Elfenbeinküste, Gambia, Guinea, Mali, Niger, Nigeria, Senegal, Tschad und Uganda.
Das ifa vergibt bis zu 24 Stipendien für einen Zeitraum von fünf Wochen bis zu drei Monaten. Die Förderung ist an einen berufsspezifischen Auslandsaufenthalt in Kooperation mit einer gastgebenden Organisation gebunden, der bis Dezember 2017 abgeschlossen sein muss. Inhaltliche Schwerpunkte des Programms sind Fluchtmanagement und Fluchtursachenbekämpfung, darunter zivile Konfliktbearbeitung und -prävention, humanitäre Hilfe, (Re-)Integration von Flüchtlingen, Förderung zivilgesellschaftlicher Kapazitäten sowie Informationsarbeit.
 
Wer kann sich bewerben?

Berufstätige und ehrenamtlich Engagierte, die im Bereich Flüchtlingsarbeit und Migration tätig sind. Gute Sprachkenntnisse in Englisch werden vorausgesetzt. Sprachkenntnisse des Ziellandes (v.a. Französisch) sind sehr empfehlenswert, aber keine Bewerbungsvoraussetzung.
Organisationen können Mitarbeitende entsenden sowie Stipendiatinnen und Stipendiaten aus dem Ausland für eine Hospitanz aufnehmen.
 
Achtung: Begrüßt werden sogenannte Tandems, das heißt die gleichzeitige Entsendung eines Mitarbeitenden und Aufnahme eines Stipendiaten aus einem der teilnehmenden Länder

Bewerbungsfrist ist der 15. Mai 2017
 
Mehr Informationen zur Bewerbung und dem Programm finden Sie auf der Webseite des CCP Flucht und Migration.

Das CrossCulture Programm „Flucht und Migration“ verbessert die Flüchtlingsarbeit über Grenzen hinweg

Das vom Institut für Auslandsbeziehungen (ifa) durchgeführte CrossCulture Programm (CCP) wurde 2016 um die Dimension „Flucht und Migration“ erweitert. 13 jungen Menschen aus dem islamisch geprägten Kulturkreis und aus Deutschland wurde dadurch die Möglichkeit gegeben, Einblick in ein anderes Land und in die dortige Flüchtlingsarbeit zu bekommen.

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