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Berliner Universitäten kooperieren in der Flüchtlingshilfe

Freie Universität Berlin, Technische Universität Berlin und Humboldt-Universität zu Berlin kooperieren, um Geflüchteten den regulären Zugang zum Studium zu ermöglichen.

Die Humboldt-Universität zu Berlin hat beim Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) in der Förderlinie „Integra“ 189.000 Euro zum Ausbau ihrer Angebote für Geflüchtete im Wintersemester 2016/17 eingeworben. In Kooperation mit der Freien Universität Berlin und der Technischen Universität Berlin bietet sie ab dem Wintersemester 2016/2017 vier zusätzliche Deutschsprachkurse und Propädeutika an. Studieninteressierte unter den Geflüchteten sollen so gezielt auf den Zugang zum regulären Studium vorbereitet werden.

„Dank der Zusammenarbeit mit der Freien Universität und der Technischen Universität Berlin haben wir gemeinsam ein Angebot auf die Beine gestellt, das nicht nur den Interessen und Schwerpunkten der Geflüchteten auf dem Weg zum regulären Hochschulzugang entgegenkommt, sondern auch unsere Expertisen bündelt. Die Freie Universität deckt dabei die Geistes- und Wirtschaftswissenschaften mit ab, die Technische Universität Berlin ergänzt uns bei den mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern.“ sagt Dr. Jochen O. Ley, Leiter der Allgemeinen Studienberatung und -information der Humboldt-Universität zu Berlin. Mit der Kooperation soll nicht nur die Möglichkeit der Integration geschaffen werden, sondern die Hochschulen wollen ihre Angebote für Geflüchtete optimal umsetzen und diese gezielt fördern.

Vier Sprachkurse, Propädeutika und individuelle Beratung

Mit der Förderung aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung wird ab September ein bereits bestehender Sprachkurs der Humboldt-Universität zu Berlin gemeinsam am Studienkolleg der Freien Universität Berlin durchgeführt, zwei neue Sprachkurse starten an der Humboldt-Universität zu Berlin im Oktober, ein weiterer wird zusammen mit dem Studienkolleg der Technische Universität Berlin angeboten. Mit Fachpropädeutika werden Geflüchtete in Ergänzung zu den Sprachkursen in das wissenschaftliche Arbeiten und die Fachsprache eingeführt.

Geflüchtete, die teilnehmen wollen, können sich ab sofort bis zum 16. September 2016 in der offenen Sprechstunde für Geflüchtete der Humboldt-Universität zu Berlin anmelden:

Offene Sprechstunde (Arabisch, Deutsch, Englisch, Farsi): dienstags 13 bis 16 Uhr im Studierenden-Service-Center, Unter den Linden 6; eine Anmeldung ist nicht erforderlich. 

Die Interessierten werden in der Sprechstunde individuell beraten, sprachlich eingestuft und die Zeugnisse werden vorgeprüft.

Programm und Maßnahmen für Geflüchtete an Berliner Hochschulen

Sowohl die Freie Universität, Technische Universität Berlin und die Humboldt-Universität zu Berlin bieten seit Herbst vergangenen Jahres spezielle Programme für Geflüchtete an, die ihren akademischen Bildungsweg in Berlin fortsetzen möchten. Insgesamt haben sich an den drei Berliner Universitäten bereits 1769 Geflüchtete zu Studienmöglichkeiten beraten lassen, 670 nehmen an den Programmen teil.

Programme der Universitäten für Geflüchtete:

Kontakt

Sprachkurse und Propädeutika

Dr. Jochen O. Ley
Humboldt-Universität zu Berlin
Telefon: +49 30 2093-70257
E-Mail: jochen.ley(at)uv.hu-berlin.de

Presse

Christa Beckmann
Freie Universität Berlin
Leiterin Presse und Kommunikation
Telefon: +49 30 838-73182
E-Mail: christa.beckmann(at)fu-berlin.de 

Susanne Cholodnicki
Technische Universität Berlin
Stabsstelle Presse, Öffentlichkeitsarbeit & Alumni
Telefon: +49 30 314-27879
E-Mail: susanne.cholodnicki(at)tu-berlin.de

Ibou Diop
Humboldt-Universität zu Berlin
Stabstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: + 49 30 2093-2945
E-Mail: ibou.diop.1(at)hu-berlin.de